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3. Mitteilung „Insolvenz Imperial“, 28.11.2017, Linz


Wie angekündigt, hat die Insolvenzverwaltung gemeinsam mit den Mitgliedern des Gläubigerausschusses ein Verfahren zur zeit- und kostensparenden elektronischen Anmeldung von Insolvenzforderungen der atypisch stillen Gesellschafter entwickelt.

 

Die diesem Anmeldesystem zugrundeliegende Datenbank (es handelt sich dabei um eine Excel-Datei) ist nunmehr fertig gestellt und steht den Gläubigerschutzverbänden (AKV EUROPA – Alpenländischer Kreditorenverband / Kreditschutzverband von 1870 / Creditreform – Österreichischer Verband Creditreform), dem Verein für Konsumenteninformation sowie allen zur berufsmäßigen Parteienvertretung Befugten, insbesondere Rechtsanwälten, zur Verfügung, die über Auftrag von betroffenen Gläubigern die Forderungsanmeldung beim Insolvenzgericht über dieses System vornehmen können.

 

Bei einer Forderungsanmeldung über das System muss die Excel-Tabelle für die vertretenen Gläubiger in den dafür vorgesehenen Spalten ausgefüllt und als Forderungsanmeldung beim Insolvenzgericht eingebracht werden; dem Insolvenzverwalter ist die Datei elektronisch zu übermitteln. Da immer die gesamte Datei eingebracht bzw. übermittelt werden muss, ist eine Beteiligung an diesem System nur sinnvoll, wenn eine Mehrzahl von Gläubigern vertreten wird.

 

Aus rechtlichen Gründen ist eine Online-Forderungsanmeldung beim Insolvenzgericht oder beim Insolvenzverwalter nicht möglich.

 

Es wird auch nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Forderungsanmeldungen beim Insolvenzverwalter keine rechtliche Wirkung haben.

 

Aufgrund der großen Zahl der betroffenen Gläubiger im gegenständlichen Insolvenzverfahren ersucht die Insolvenzverwaltung neuerlich um Verständnis, dass individuelle Anfragen von Gläubigern seitens der Insolvenzverwaltung nicht beantwortet werden können. Gläubigern, die für ihre Forderungsanmeldung Unterstützung benötigen, wird empfohlen, sich an einen der genannten Verbände oder einen Rechtsanwalt zu wenden.


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